Hotel du Moulin
1, Buurschtermillen
L-9164-Bourscheid
Luxembourg

Tél.: (00352) 99 00 15
Fax : (00352) 99 07 40
dumoulin@pt.lu

French

German

English

Letzebuergesch

Belgique

Nederlands

Custom Search
 

 

        • Emile Erpelding
        • Aus dem Buch «Die Mühlen des Luxemburger Landes »
  • Gotthard von Brandenburg gestattet 1429 Bernhard von Bourscheid die Anlage eines Wehrs zur neuen Mühle an der Sauer. 1506: Johann, der alte Mülner" von Bourscheid, ist Untermarkvogt von Diekirch.  Der Herr von Bourscheid und seine Gattin Marguerite d'Autel verpflichten sich 1529 jährlich am Andreastag dem Herrn von Brandenburg einen halben Malter Roggen wegen ihrer Mühle am Fug des Schlossberges abzuliefern. 1565: Verkauf des Zandtschen Anteils der Mühle an Karl und Dietrich von Metternich. 1662-1667: Rechnung der Baukosten von Schlog und Mühle Bourscheid durch Johann-Heinrich Veyder, Amtmann der Herrschaft Malberg. 1685: Pachtvertrag der Mühle zwischen Marie Treip und JeanFrançois Tesch.. 1714: Aufbau der Bannmühle durch Freiherrn von Metternich und Ehefrau; Wappenstein mit jahreszahl im Giebel der Mühle.  Die vorige Mühle lag etwa 500 m oberhalb der jetzigen.  Flurname: Bei der aler Millen. 1717: Der Rechtsverwalter J. Th.  Marnach lässt durch Notar Welther aus Diekirch die Untertanen aus Hoscheid auffordern, die zum Bau der Mühle nötigen   Transport- und Handlangerdienste zu tun.  Die Pfarrei Bourscheid klagt 1723 gegen den Müller, der seine Quote an Fuhren und Apperschaft beim Bau der Pfarrkirche nicht leistet. 1724: Appell gegen das Urteil, da der Müller freigesprochen wurde.  Der französische Kriegsbeamte zu Nidentfeld P. H. Faraije stellt 1729 dem Bourscheider Müller Passierscheine zum Transport von Mühlsteinen aus. 1742: Das Hochgericht der Herrschaft Bourscheid verurteilt einen Untertan aus Bürden zu einer Busse von 30 Goldgulden, Weil er nicht auf der Bannmühle hat mahlen lassen und auch keine Fahrten für die Mühle geleistet hat.

1760:Vermögensaufstellung der Herrschaft Bourscheid.  Zur Bannmühle sind Bourscheid, Michelau, Bürden und Hoscheid gebannt.  Verpflichtung zu Frondiensten beim Unterhalt der Mühle, des Deiches, der Schleusen, des Wehrs, des Mühlsteintransports.  Einnahme: 17 Malter Roggen, ein Malter Hafermehl, ein Schwein, 12 Taler, 100 Eier, ein Zicklein, 45 Aale und Pfund Gewürze. 1775 wird Anne-Marie Majerus, Witwe von Peter Dhrees von der Bourscheider Mühle mit Peter Koch aus der Bleesmühle verheiratet. 1787: Mühle im Gerichtszwang des Königlichen Sitzes von Diekirch erwähnt. 1788: Thomas Throes, Sohn der Eheleute Peter Throes und Anna Maria Maierus aus der Bourscheider Mühle, heiratet Anna Maria Trausch aus Fentingen. 1803: Besitzer ist Loeis.

1810: Prozess zwischen François-Joseph von Schmitburg und dem Müller Michel Threes.

1812: Mühle mit Bering von Frédéric Kremer, Ackerer aus Alscheid, für 10 302 F gesteigert.  Er und sein Schwiegervater Bernard Mathieu verpachten die Mühle an Johann Hirsch von Michelau. 1819: Notar Vannerus bestätigt, von Marie Mathieu, Witwe des Fr.  Kremer, die Summe von 10 302 F erhalten zu haben. 1824: Pierre Mersch, zweiter Mann von Marie Mathieu, steht im Kataster als Besitzer eingetragen. 1827: Bernard Mathieu ist Mitbesitzer der Mühle.  Nicolas Kremer, Sohn von Fr.  Kremer, führt die Mühle weiter. 1854 verlegt er das Mühlenwehr 600 m oberhalb seiner Mühle.  Das alte Wehr liegt direkt oberhalb der Mühle und wird entfernt.  Nic.  Kremer fügt seiner Mühle zwei Gänge hinzu, einen für Mehl und einen zum Betrieb einer Oelmühle.  Vier Wasserräder von 4 in Durchmesser und 0,80 m Breite.  Nicolas Kremer ist in 1. Ehe mit Maria Mersch aus Bourscheid, in 2. Ehe mit Joséphine Welter aus Buschrodt verheiratet.  Martin,. ein Sohn aus zweiter Ehe, heiratet 1893 Marguerite Winandy aus Welscheid.

1895: Bau der Sauerbrücke unweit der Mühle. 1896: André Bourgmeyer, Müllerknecht, beim Herbeifahren von Getreide tbdlich verunglückt. 1911: Eigene Stromerzeugung. 1917: Forderung der Bevölkerung an die Regierung, die Mühle wieder zu öffnen, da sie wegen Anwendung strenger Kriegsgesetze geschlossen worden war.  Tod von Martin Kremer.  Weiterführung des Betriebs gemeinsam durch die Geschwister Kremer. 1918: Neueinrichtung mit Walzenstühlen und Plansichtern durch Mühlenbauer Oth.  Mühlrad ersetzt durch Turbine.  Nach dem 1. Weltkrieg Ausbau des Mühlengebäudes zum kleinen Hotelbetrieb. 1929: Bau eines neuen grossen Hotels bei der Brücke mit dem Namen ,Hôtel du Moulin".  Ende der Mehlerzeugung in der Mühle.  Es wird bis 1950 für die Bauern geschrotet. 1944-1945: Während der Rundstedtoffensive finden 18 Personen Unterschlupf in der Mühle.

1945: Sprengung der Brücke durch die abziehenden Deutschen.  Besitzer der Mühle ist die Familie Aloyse Kremer - Barbe Schmit (Michelau).  Das Hôtel du Moulin wird von der Familie Joseph Kremer - Agnes Jucken (Untereisenbach) geführt.

 

[Verzeichnis] [Preisliste] [Reservierung] [Adresse] [Lage] [Die Mühle] [Schwimmbad] [Restaurant] [Die Umgebung]